Auf Handelsplattformen können sich Kunden und Verkäufer austauschen und miteinander kommunizieren. An guten Beispiel für die Vorteile von Handelsplattformen mangelt es nicht, anwendbar sind sie in unzähligen Marktsegmenten und Nischen, beispielsweise auch bei Möbeln. Die Zeiten, in denen Einrichtungshäuser die erste Anlaufstelle für jeden waren, der sich neu einrichten möchte, sind mittlerweile wohl endgültig vorbei. Auch die Internetpräsenzen der Möbelanbieter helfen oft nur begrenzt weiter, denn wer dort nach einigem Suchen endlich sein Wunschmöbel ausgemacht hat, erfährt beim anschliessenden Besuch im Möbelhaus allzu oft, dass das gewünschte Modell gerade nicht angeboten wird. Darüber hinaus sieht man sich bei der Suche im Netz zunehmend mit einer Flut von originellen Eigennamen für ähnliche oder indentische Produkte und regelmässigen Preisänderungen durch Rabattaktionen konfrontiert, die einfache Preis- und Qualitätsvergleiche und schnelle Entscheidungen erschweren.

Um wie vieles einfacher ist es da, Möbel über eine speziell zu diesem Zweck eingerichtete Handelsplattform im Netz zu kaufen! Handelsplattformen sind Portale, in ihrer Nische Verkäufer und Kunden zusammenbringen und eine einfache Kommunikation ermöglichen. Für den Einrichtungs- und Möbelbereich sind das Portale wie moebelnavi.de, die Kaufinteressierten erlauben, ihr Wunschmöbel kostenfrei zu einer landesweiten Ausschreibung einzustellen. Die Vorteile solcher Systeme für Käufer und Händler liegen klar auf der Hand. Der Käufer spart Zeit für aufwendige die Suchaktionen und bekommt über die Ausschreibung den aktuell günstigsten Preis. Dabei kann er auch Lieferart, Zahlweise und weitere gewünschte Leistungen festlegen.

Einziges Manko ist eventuell diewegfallende Beratung - wer sich gern ausführlich beraten und alternative Lösungen zeigen lässt, wird seine Vorentscheidung auf andere Art treffen müssen. Wer dagegen schon genau weiss was er will und dies in klar zu definieren versteht, kommt über Auschreibungen an Komplettlösungen, Einzelstücke und echte Schnäppchen wie hochwertige Matratzen aus Restbeständen. Händler bekommen druch die Ausschreibung haben eine transparente Kalkulationsbasis und können von Fall zu Fall entscheiden, zu welchem Preis sie verkaufen, erreichen deutlich mehr Kunden, können auf Preis- und Umsatzschwankugen flexibel reagieren und sparen Kosten für Personal, Gebäude und Werbung.

Online Handelsplattformen gibt es keineswegs nur für Möbel, sondern auch für viele andere Bereiche, und ihre Zahl wächst. Das Portal gastro2gastro.de zum Beispiel ist eine Handelsplattform für Gastronomiebedarf, bei dem neben Händlern und  Gastronomen auch Privatpersonen gebrauchte Küchen und Küchengeräte kaufen und verkaufen können. Die Anmeldung erfolgt kostenlos, und für die Suche bietet das Portal Filterfunktionen, mit denen sich die Angebote nach Standort und Preis sortieren lassen können. Die Angebote stammen grösstenteils (aber nicht nur) aus dem Grossküchenbedarf, reichen von der Tiefkühltruhe über den Ladenbackofen bis zum Geschirrspüler, von weit über 100 verschiedenen Herstellern. Wer gerade dabei ist, seine Küche aufzurüsten, Events zu planen oder ein Restaurant zu eröffnen, kann hier echte Schnäppchen machen. Einziger Wermutstropfen für Privatpersonen: für das Einstellen von Verlaufsangeboten müssen eine Vorabgebühr entrichten.